Müller Abfallprojekte GmbH

 
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"Tendenzen und Wege der Klärschlammverwertung und -entsorgung in Oberösterreich"

 der Titel der Diplomarbeit von Tanja Irkuf die sie im Zuge Ihres Studiums "Umwelt- und Bioressourcenmanagement" am Institut für Abfallwirtschaft an der Universität für Bodenkultur erarbeitet hat.

 
"ÖWAV-Klärschlammseminar 2010", 17.-18. Nov. 2010 in Wels

Rahmenbedingungen - Konzepte - Strategien 

Die derzeit gültige EU-Klärschlammrichtlinie stammt aus dem Jahr 1986 und soll nunmehr überarbeitet werden. 

Dadurch werden sich auch auf Bundes- und Landesebene Änderungen in gesetzlicher Hinsicht ergeben. Grundsätzliche Strategien sollen im Bundesabfallwirtschaftsplan 2011 vorgegeben werden. In diesem Zusammenhang wird auch die Relevanz von Mikroverunreinigungen im Klärschlamm erörtert.

Für die Kläranlagenbetreiber sind die fachgerechte gesicherte Verwertung und Entsorgung der anfallenden Klärschlämme wesentlich für den Betrieb. Verschiedene erfolgreich umgesetzte bzw. in Umsetzung befindliche Konzepte werden vorgestellt.

Im zweiten Teil des Seminars werden neuere Entwicklungen und Erkenntnisse bei der Klärschlammbehandlung sowie Möglichkeiten und Erfahrungen mit der Klärschlamm-Desintegration und der Co-Fermentation präsentiert.

Das Programm im Detail finden Sie unter folgendem Link: http://www.oewav.at/upload/medialibrary/Folder_Kl_rschlamm.pdf

Anmeldungen per Fax 01/532 07 47 oder E-Mail Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können oder unter http://www.oewav.at/Page.aspx?target=65722&mode=form&app=134392&edit=0&current=136427&view=134393&predefQuery=-1

 
EU - FP7 Forschungsprojekt COMPO-BALL

COMPO-BALL ist ein von der EU gefördertes dreijähriges Forschungsprojekt mit dem Ziel ein stabiles, leicht zu bedienendes und gleichzeitig finanziell erschwingliches Kontrollsystem zur Temperatur- und Feuchtigkeitsmessung beim Kompostierprozess zu entwickeln. Am Projekt sind 16 Partner - auch wir sind mit dabei - aus 9 verschiedenen Ländern beteiligt.

Informieren Sie sich über COMPO-BALL auf dieser Website: http://www.compo-ball.eu

 
2. Platz - Abfallwirtschaftspreis "Phönix" 2010

Am Donnerstag, 6. Mai 2010, überreichte Generalsekretär Reinhard Mang vom Lebensministerium den Abfallwirtschaftspreis "Phönix" 2010. Auf den 2. Platz mit einem Preisgeld von 2.000 Euro kam die Einreichung "Modulare Biogasanlage auf Containerbasis zur dezentralen, energetischen Verwertung von organischen Abfällen" der Pöttinger Entsorgungstechnik GmbH & Co KG und Müller Abfallprojekte GmbH aus Weibern. Die modulare Biogasanlage auf Containerbasis ermöglicht die energetische Verwertung von organischen Abfällen und Reststoffen. Das Projekt beeinhaltet die Entwicklung einer modularen und flexibel erweiterbaren Biogasanlage in Containerbauweise nach dem dreistufigen 3A-biogas-Verfahren (Materialdurchsatz 500 bis 2.000 Tonnen/Jahr). Das erzeugte Biogas wird vor Ort in Energie umgewandelt, die Gärreste werden zu Kompost weiterverarbeitet. Die Kapazität der Anlage kann flexibel auf die regionalen und saisonalen Anforderungen abgestimmt werden. Durch die regionale Verwertung und die Integration in das bestehende Sammelsystem entstehen keine zusätzlichen Transporte, wodurch die Anlage eine ausgezeichnete CO2-Bilanz aufweist.phoenix_2010_066_hpphoenix_2010_040_hp

 Mehr über das Projekt erfahren Sie unter: http://www.umwelttechnik-cluster.at/files/MobiGas-Projektblatt_April_2010_M3.pdf

 

 

 

 
Neue Wege des Phosphorrecyclings aus Klärschlammaschen

Artikel aus der Zeitschrift "KA Korrespondenz Abwasser, Abfall", Ausgabe 4/10 von Sebastian Petzet und Peter Cornel.

Derzeit werden etwa 21 Prozent der jährlich in Deutschland anfallenden 2,1 Millionen Mg Trockenmasse kommunalen Klärschlamms in Mono-Klärschlammverbrennungsanlagen thermisch verwertet. Nur ein verschwindend geringer Anteil des darin enthaltenen Phosphors wird genutzt. Je nach Aschezusammensetzung stehen mittlerweile unterschiedliche Optionen zur Phosphorrückgewinnung  zur Verfügung. Eisenarme Klärschlammaschen können direkt als Ersatz für Rohphosphat in der elektrothermischen Phosphatindustrie verwertet werden. Aschen mit niedrigen Schwermetallgehalten können ohne weitere Schwermetallabtrennung gegebenenfalls mit Aufschluss direkt als Dünger verwendet werden. Aschen, die nicht direkt verwertbar sind, können durch das thermochemische Verfahren zu schwermetallarmen P-Düngern aufbereitet werden. Klärananlagenbetreiber können durch Wahl der Fällmittel und durch Einleiterkontrolle die Aschezusammensetzung beeinflussen und den für sie günstigsten Rückgewinnungspfad wählen. Für Klärschlämme, die in Kraftwerken, Müllverbrennungsanlagen oder in der Zementindustrie mitverbrannt werden, entfallen jegliche Phosphorrückgewinnungsoptionen.

 

 
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3A biogas

 3A-biogasDas 3A-biogas Verfahren für festen Bioabfall ist eine technologische Kombination von Kompostierung und Fermentierung. Besuchen Sie die Website des internationalen Projektes.
 

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