Humustage 2018

Die Humus-Tage finden am 22. und 23. Jänner 2018 bereits zum 12. Mal in Kaindorf, Steiermark statt. An beiden Tagen werden rund 400 Teilnehmer aus 6 Nationen erwartet, um das neueste Wissen über Kompostieren und Humus-Aufbau von Experten aus dem gesamten deutsch- sprachigen Raum zu erfahren und sich mit Anwendern auszutauschen.

Die Müller Abfallprojekte GmbH beteiligt sich gleich mit zwei Vorträgen am 22.01.2018. Ein Vortrag über „Optimales P-  und N-Recycling durch Düngeberatung für die sachgerechte Anwendung von Kompost und Klärschlamm“, gehalten von Ing. Hannes Stockinger gefolgt von einem „Überblick über wertbestimmende Inhaltsstoffe und potentielle Schadstoffe in Klärschlamm“ von Ing. Horst Müller.

3. Linzer Kontaminantentagung 5.-6.12.2017, Landwirtschaftskammer

Teilnehmer: Ing. Hannes Stockinger

Thema: "Kontaminanten entlang der Produktionskette von Futter- und Lebensmitteln"
Kontaminanten sind Substanzen, die aufgrund von Verunreinigungen in der Umwelt, landwirtschaftlichen Anbautechniken oder Herstellungsprozessen in bestimmten Futter- und Lebensmitteln vorkommen können. Einige Kontaminanten bilden sich auf natürliche Weise, gelangen aus dem Wasser, der Luft oder dem Boden in Futter- und Lebensmittel, oder entstehen z.B. bei der Lebensmittelherstellung als unerwünschte Nebenprodukte.
Für den Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier ist es erforderlich, diese Kontaminanten in toxikologisch vertretbaren Grenzen zu halten.
Quelle: ALVA Arbeitsgemeinschaft für Lebensmittel-, Veterinär- und Agrarwesen

Lambacher Ackerbautagung am 4.12.2017 im abz Lambach

Teilnehmer: Ing. Christian Achleitner
Es wurden verschiedene aktuelle Versuchsergebnisse präsentiert:
- Düngungs- und Sortenversuche bei Getreide und Mais; Versuche mit Pflanzenhilfsstoffen bei Getreide; Saatdichteversuche
- Pflanzenschutzversuche bei Getreide, Mais und Raps
- OÖ Landessortenversuche bei Körnermais und Soja
- Maisdüngungsversuch mit stab. Stickstoffdüngern

Außerdem wurde über das Aktionsprogramm Nitrat 2018 berichtet, sowie über die Herausforderungen und Entwicklungen im Ackerbau diskutiert.

Boden.Wasser.Schutz.Tagung 2017, HLBLA St. Florian

Thema: "Rezepte zur Verringerung des Nährstoffaustrags vom Boden ins Wasser"
Wann:          4. Dezember 2017
Teilnehmer:  Ing. Christian Achleitner, Franz Scheuringer, Ing. Michaela Spachinger, Maximilian Punzet
Die Anzahl und die Intensität von Starkniederschlägen steigen kontinuierlich. Unsere Landwirtschaft steht dabei als Erstbetroffener vor großen Herausforderungen, denn durch Bodenabträge gehen Nährstoffe verloren und die Gewässer werden belastet.
Bei der diesjährigen Tagung wurde dieser Themenbereich von namhaften Expertinnen und Experten sowie Praktikerinnen und Praktikern aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Dabei wurden u.a. Schutzmaßnahmen und deren Wirkung auf die Gewässer vorgestellt.

Internationale Konferenz „manuREsource“ in Eindhoven, Holland

Der Leiter unseres Düngeberatung-Teams Hannes Stockinger nahm von 27.11. – 29.11.2017 an der internationalen Konferenz „manuREsource“ in Eindhoven, Holland teil.

Da die Errichtung einer gut funktionierenden Kreislaufwirtschaft immer mehr zum Thema wird, lag der Fokus der Konferenz auf dem Umdenken in der Düngewirtschaft. Die Niederlande und umliegende Regionen haben große Mengen an Wirtschaftsdünger pro ha Land zur Verfügung, wodurch die Qualität der Grundwasserwerte immer schlechter wird. Gemeinsam mit 235 Personen aus 28 Ländern wurde bei dem 3-tägigen Seminar nach Lösungen gesucht, die auch auf andere Regionen dieser Welt übertragbar sind.

Studie belegt: Investitionen in die Siedlungswasserwirtschaft sind ein wichtiger Motor für den ländlichen Raum

Um die volkswirtschaftliche Bedeutung der Siedlungs -und Schutzwasserwirtschaft sowie der gewässerökologischen Maßnahmen mit konkreten Zahlen zu belegen, wurden vom BMLFUW in den Jahren 2014 bis 2016 umfassende Analysen durchgeführt, deren Ergebnisse jetzt in einer Studie vorliegen. Diese Studie steht unter folgendem Link zur Verfügung.

Die Förderungen des BMLFUW sind wesentliche Impulsgeber. Sie schlagen sich positiv auf die Beschäftigung und die Wirtschaft in Österreich nieder:
- Anlageninvestitionen und Anlagenbetrieb tragen mit 3,1 Mrd. Euro Bruttowertschöpfung zum österreichischen BIP bei.

- 33.000 Arbeitsplätze – vor allem im ländlichen Raum – werden damit geschaffen, gesichert und erhalten.

- Jede Förderung erzeugt das 3,5 fache Steuer- und Abgabenaufkommen, somit belegt die Studie auch den ökonomischen Fußabdruck dieser Investitionen.