Ayurveda-Kur verursachte Quecksilberkonzentration im Kanal

Bei einer Kläranlage in der Region Attersee wurden bei einer Routineuntersuchung erhöhte Quecksilbergehalte festgestellt. Ausgelöst wurden diese von einer Frau, die zum Zwecke einer indischen Gesundheitskur mit Quecksilber angereicherte Cremen und Salben verwendete. Durch die Reinigung der verwendeten Gefäße bzw. durch das Abwasser der Dusche gelangte das Quecksilber schließlich  in die Kanalisation und in die Kläranlage, wo es Dank der engmaschigen Untersuchungen sofort entdeckt und weitere Schäden an der Umwelt vermieden werden konnte:
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Unsere Meinung dazu: Die Kontrolle funktioniert!

 

Voraussetzung für die sachgerechte Verwertung von Klärschlamm ist die fortlaufende Qualitätskontrolle von Abwasser und Klärschlamm. Indirekteinleiterüberwachung und die amtliche Überprüfung der Klärschlammqualität liefern fortlaufend Daten über die Inhaltsstoffe. Klärschlamm, der aus „sauberem“ Abwasser entsteht, hat ungefähr den selben Quecksilbergehalt, wie die landwirtschaftlichen Böden in der Region. Dieser Gehalt ergibt sich aus dem Gehalt im Urgestein, aus dem der Boden durch Verwitterung entstanden ist und aus Einträgen in der Vergangenheit durch zB Quecksilberbeizmittel oder Emissionen aus der Abfallverbrennung.

Im aktuellen Fall wurde erkannt, dass Quecksilber in einer Konzentration die Kläranlage erreicht, die nicht typisch für die Region ist. Die lückenlose Überwachung der Kläranlage und modernste Analysenmethoden haben es erlaubt die Kontamination zu erkennen, die Quelle ausfindig zu machen und weiteren Schaden für die Umwelt zu verhindern. Es ist fast unvorstellbar, was passiert wäre, wenn diese belasteten Produkte in einer anderen Region der Welt gelandet wären. Niemand hätte die Gefahr für Menschen und Umwelt entdeckt und das Quecksilber könnte seine schädigende Wirkung über lange Zeiträume ungehindert entfalten!

Wir können froh sein, in einem Land mit derartig hohen Umweltstandards zu leben. Dementsprechend können wir auch Vertrauen, dass Abfalldünger wie Kompost und Klärschlamm laufend einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen werden und nur zum Einsatz kommen, wenn sie gefahrlos angewendet werden können.

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