Energiepotential Bioabfall Österreich auf Basis 3A-biogas Verfahren

Auf Basis der Mobigasanlage vom Gartenbau- und Kompostierbetrieb Drexler in St. Peter am Hart wurde das Energiepotential - des gesamten in Österreich anfallenden Bioabfalles - auf Basis des Jahres 2013 errechnet.
Bei einem Bioabfallaufkommen in Österreich von 856.900 Tonnen im Jahr 2013 hätten daraus 216,54 GWh/Jahr erzeugt werden können. (Zum Vergleich: Donaukraftwerk Jochenstein hat ein mittleres Jahresarbeitsvermögen von 850 GWh). Mit dieser Energie könnten 61.870 Haushalte (bei einem Durchschnittsverbrauch von 3.500 kWh) versorgt werden.

Indirekteinleiterverordnung

Die Indirekteinleiterverordnung (IEV) ist seit 1998 in Kraft und beinhaltet die Bedingungen für die Einleitung von Abwasser, dessen Beschaffenheit „mehr als geringfügig“ von der des häuslichen Abwassers abweicht. Die IEV regelt die Pflichten der Einleiter und der Kanalisationsunternehmen (Reinhalteverbände, Gemeinden..). Dazu zählen vor allem die Erstellung eines Indirekteinleiterkatasters sowie dessen laufende Aktualisierung, die Überwachung der Abwassereinleitungen und die Berichte an die Behörde.

Warum ist die Kontrolle dieser Abwässer wichtig?

  • Die Abwässer von Betrieben enthalten zum Teil gefährliche Inhaltsstoffe, die sowohl im Kanal als auch auf der Kläranlage stören und die Klärschlammqualität beeinträchtigen können. Daher ist es wichtig, die Inhaltsstoffe der Abwässer zu kennen und zu beurteilen, um bei Bedarf entsprechende Vorreinigungsanlagen zu installieren.
  • Die regelmäßige Analyse der Abwässer kann die Einhaltung der Grenzwerte durch die Betriebe sichern.
  • Durch die Informationen über die Einleiter und deren Abwässer ist es leichter bei Überschreitung der Grenzwerte im Klärschlamm die Ursache zu finden. Dadurch können Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden um die Klärschlammqualität auch für die landwirtschaftliche Verwertung zu sichern.

Müller ist Ihr verlässlicher Partner für die konkrete Umsetzung:

  • Erstellung und ständige Aktualisierung des Indirekteinleiterkatasters
  • Verwaltung der Indirekteinleiter mittels moderner EDV - Datenbank
  • Beratung und Aufklärung der Einleiter über Funktion und Wartung ihrer Mineralöl- und Fettabscheider und über mögliche Auswirkungen ihres Abwassers auf Kanal und Kläranlage
  • Erinnerung der Betriebe an Überwachungstermine/Analysen/Fristen
  • Beurteilung von Überwachungsberichten (Abwasseranalysen und Zustand von Fettabscheidern, Minerlölabscheidern und anderen Vorreinigungsanlagen)
  • Pünktliche Berichte an die Behörde
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Kompost Düngestäbchen, BIO Blumendünger, Pflanzendünger - MARKTNEUHEIT

Kompost Düngestäbchen werden wie mineralische Düngestäbchen in den Wurzelbereich der Pflanze gesteckt. Nährstoffe und Spurenelemente werden über mehrere Monate bedarfsgerecht an die Pflanze abgegeben. Durch das Einbringen von organischer Substanz in den Boden muss weniger umgetopft werden. Je nach Nährstoffbedarf der Pflanze können Kompost Düngestäbchen mit mineralischen Düngern bzw. Flüssigdüngern ergänzt werden.

* 100 % österreichischer Qualitätskompost
* Komfortable Kompostanwendung
* Weniger umtopfen
* Weniger düngen
* Stärkere Pflanzen

Kosten: € 3,30 / Packung bzw. ab 3 Packungen je € 3,00 (1 Packung / ca. 80 Stück)
Zu beziehen sind die Kompost Düngestäbchen direkt bei Müller Abfallprojekte in Weibern, Hauptstraße 34 bzw. über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Positive Bilanz MobiGas

Vor etwa einem Jahr wurde die erste mobile und modulare "mobigas" Biogasanlage Österreichs beim Gartenbau- und Kompostierbetrieb Drexler in St. Peter am Hart in Betrieb genommen. Neben der Beschickung mit organischen Abfällen konnten seither viele verschiedene Substrate wie z.B. Rinder- oder Pferdemist getestet werden.

Das Projektteam der Müller Abfallprojekte GmbH und Pöttinger Entsorgungstechnik GmbH zog gemeinsam mit dem Anlagenbetreiber nach 10 monatiger Betriebsdauer eine sehr erfreuliche Bilanz:
Die durch die Trockenfermentation gewonnene Energie lag deutlich über dem gesteckten Projektziel! Aus 750 Tonnen organischem Abfall konnten 126.000 kWh elektrische und 260.400 kWh Wärmeenergie erzeugt werden. Die Beheizung der Glashäuser kann dadurch fast zur Gänze abgedeckt werden.

Für Interessierte ist eine Besichtigung der Anlage gegen Voranmeldung jederzeit möglich. Eine neuwertige Gebrauchtanlage wäre sogar sofort verfügbar.

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2015 - Internationales Jahr des Bodens

 

 

 

Das Jahr 2015 wurde von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr des Bodens ernannt, die Bedeutung des Bodens und die Wichtigkeit des Bodenschutzes soll damit näher ins Bewusstsein gebracht werden.

(Bildquelle: Photocase)

 Unser Boden hat viele Funktionen:
- Produktionsgrundlage für Land- und Forstwirtschaft
- Lebensraum
- Nährstoff- und Kohlenstoffspeicher
- Reinigung und Speicherung von Trinkwasser
- Lager von Rohstoffen und Energiequellen

Die einzelnen Bereiche stehen immer stärker in Konkurrenz zueinander, so werden fruchtbare Böden verbaut und Rohstoffe und Energiequellen aufgebraucht.

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