Umwelttage 25. - 26. September 2018, Kürnberghalle Leonding

Am 25. und 26. September 2018 finden bereits zum dritten Mal die OÖ Umwelttage - die Fachtagung zum Thema "Errichtung, Instandhaltung & Sanierung von Rohrleitungsnetzen"statt. Als Mitveranstalter freuen wir uns auf Ihren Besuch in der Kürnberghalle in ...
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Humusreicher Boden trotzt der Trockenheit

Gutes Pflanzwachstum trotz trockener Bedingungen? Ja das ist möglich – mit gut versorgten und gesunden Böden. Unsere Böden müssen zunehmend mit längeren Trockenperioden wechselnd mit Starkniederschlägen zurechtkommen. Aufgrund der ausbleibenden Niederschläge haben sich manche Kulturen heuer nicht ...
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"Klärschlamm - Besser als sein Ruf"

Der Einsatz von Klärschlamm als Dünger wird seit jeher kontrovers diskutiert. Warum sein schlechter Ruf aber nicht unbedingt gerechtfertigt ist und Klärschlamm trotzdem von mehr Äckern verbannt werden könnte, erklärt uns der Klärschlammexperte Hannes Stockinger von der Müller Umwelttechnik.
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4.000 Kilometer pro Tag

In der aktuellen Ausgabe der "Bezirksrundschau" Grieskirchen & Eferding (Nr. 16 v. 19./20.4.2018) ist der Artikel "Bioabfall klug nutzen" - Warum denn nur kompostieren, wenn aus Bioabfall so viel mehr werden kann) erschienen.
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3A biogas

innovativ, nachhaltig, international

Mit dem Anlagenkonzept 3A-Biogas bieten wir nicht nur eine fertige Technologie zur Verwertung von festen organischen Stoffen an, sondern führen davon unabhängig auch Studien und Projektierung zur alternativen Energieerzeugung aus organischen Stoffen und Abfällen durch. Dazu zählen die Standortanalyse, Substratanalyse, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung und Inbetriebnahme.

Mehr dazu können Sie in unserem Folder nachlesen:

pdf Broschüre: "Erneuerbare Energie" (584.71 Kb)

Das Konzept 3A- Biogas:

Material mit hohem Trockensubstrat-Anteil (>30% TM) wird meist aerob, mittels Kompostierung behandelt. Bei dieser biologischen Behandlungsmethode wird Energie für die mechanische Bearbeitung benötigt und anfallende Energie geht verloren.

Behandelt man diese Art von Substrat in herkömmlichen Flüssigbiogasanlagen, sind sehr hohe Mengen an Wasser erforderlich, welches dann in den meisten Fällen als Schmutzwasser übrigbleibt. In Relation zu der Menge des Input-Materials entstehen hohe Anlagen- und Prozessenergiekosten für Materialtransport und Belüftung.

Der 3A-Biogas-Prozess für feste organische Stoffe liefert die bestmögliche Synergie aus Kompostierung und Fermentation. Er kombiniert Biogas- und Kompostproduktion und inkludiert die Hygienisierung des Komposts.

Grafik EE 3A Biogas

Das 3A-Biogas-Verfahren ist eine Kombination aus Kompostierung und Vergärung, das sich in drei Phasen gliedert: Die erste Phase ist aerob (mit Sauerstoff), die zweite Phase anaerob (ohne Sauerstoff) und die dritte Phase ist wieder aerob. Aus diesem Wechsel zwischen aeroben und anaeroben Phasen leitet sich auch der Name 3A-Biogas ab.

1. Phase – aerob:

In der ersten Phase wird das Material belüftet – wodurch die aeroben mikrobiologischen Bakterien zu arbeiten beginnen, was zu einem Temperaturanstieg führt. Die Temperatur wird durch Regulation der Belüftung kontrolliert. Während dieser ersten Phase entweichen Kohlendioxid und Wasser. Leicht abbaubare Stoffe werden reduziert. Abhängig vom Material dauert diese Phase bis zu 3 Tage und es werden dabei Temperaturen von bis zu 50°C erreicht.

Diese erste Phase hat folgende Auswirkungen auf das Substrat:

  • - Es wird für die 2. Phase erwärmt – ohne zusätzliche Energie zu verbrauchen.

  • - Leicht abbaubare Stoffe werden reduziert, wodurch die Säurebildung verringert wird.

2. Phase – anaerob:

Diese zweite Phase findet unter anaeroben Bedingungen statt, wodurch die Methanproduktion startet. Es gibt zwei Möglichkeiten zum Temperaturmanagement:

  • - Meist wird die Fermentertemperatur mesophil (35 bis 45°C) gehalten. In diesem Temperaturbereich arbeiten die methanproduzierenden Mikroorganismen und sind relativ resistent gegen Änderungen des Säuregehalts.
  • - Unter thermophilen Bedingungen (45 bis 55°C) ist die Aktivität der Mikroorganismen höher, sie reagieren allerdings auch sensibler auf Säuregehaltsänderungen.

In dieser zweiten Phase findet die Vergärung statt und Biogas wird produziert. Parallel dazu verringert sich das Volumen des Substrats. Die zweite Phase dauert ca. zwischen 21 und 35 Tage, je nach Materialzusammensetzung.

3. Phase – aerob:

Die dritte Phase des Prozesses beginnt mit der erneuten Belüftung des Substrats – es wird kein Versickerungswasser mehr hinzugefügt. Aufgrund der aeroben Bedingungen steigt die Temperatur wieder auf bis zu 60°C. Während der ersten 1 bis 3 Tage stabilisiert sich das Substrat und wird relativ geruchsneutral. Je nach Material und den Ansprüchen an die Beschaffenheit des Komposts endet diese letzte Phase nach ca. 5 Tagen. Um Kompost mit einem höheren Reifezustand für spezielle Zwecke zu erhalten, kann er auf herkömmlichem Weg - außerhalb der Fermenter - kompostiert werden. Dieser Prozess kann natürlich auch in den Fermentern stattfinden – was allerdings die Durchsatzleistung deutlich verringert.

Durchführung Indirekteinleiterverordnung

Die Indirekteinleiterverordnung (IEV) ist 1998 in Kraft getreten und enthält die Bedingungen für die Einleitung von Abwasser, dessen Beschaffenheit mehr als geringfügig von der des häuslichen Abwassers abweicht. Die IEV regelt die Pflichten der Einleiter und der Kanalisationsunternehmen. Es wird dabei zwischen Indirekteinleitern, die eine Zustimmung durch dass Kanalisationsunternehmen benötigen, und jenen die zusätzlich einer wasserrechtlichen Bewilligung bedürfen unterschieden.

Kanalisationsunternehmen
Unser Ingenieurbüro betreut mittlerweile 20 Kläranlagen, mit mehr als 25 Gemeinden, in den Belangen der Indirekteinleiterverordnung und übernimmt für unsere Kunden alle anfallenden Aufgaben mit den dargestellten Leistungen:

  • Erstellung des Verzeichnisses aller Indirekteinleiter (Indirekteinleiter-Kataster)
  • Überwachung der Indirekteinleiter mit Vorschreibung und Kontrolle der Abwasseranalysen/ Fremdüberwachungen
    inkl. Eintragungen in den Indirekteinleiter-Kataster
  • Überarbeitung bzw. Änderung bereits bestehender Zustimmungen und Aufnahme neuer Indirekteinleiter
  • Jährliche bzw. 3-jährliche Behördenberichte

Betriebe und Unternehmen
In Sachen IEV sind wir auch Ansprechpartner für Betriebe und Unternehmen und bieten in Verbindung mit dem Geschäftsbereich Technische Planung, Beratung, Planung und Durchführung aus einer Hand:

  • Abklärung der erforderlichen Mitteilungsform
  • Erstellung von Projekten und IEV-Mitteilungen für Betriebe
  • Prüfung der Zustimmungserklärungen

pdf Broschüre: "Indirekteinleiterverordnung" (1.11 Mb)

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